Jede Menge Heimat

Herzlich willkommen in Menge-Bolche!

Bliesmengen-Bolchen, von Einheimischen auch Menge-Bolche genannt, ist ein jung gebliebenes Dorf auf altem Boden im Biosphärenreservat Bliesgau, direkt an der deutsch-französischen Grenze, mit rund 1.800 Einwohnern. Die erste urkundliche Erwähnung fand im Jahr 1180 statt.

Der laut Online-Umfrage schönste Ort des Saarlandes liegt im südlichen Saarpfalz-Kreis und ist seit 1974 ein Ortsteil der Gemeinde Mandelbachtal. Das Dorf grenzt auf deutscher Seite an die Gemeinde Kleinblittersdorf und auf französischer Seite an die Gemeinde Blies-Guersviller. Seit 1990 verbindet die Fährmannsbrücke den Ort mit dem französischen Blies-Schweyen.

Direkt für den Ort zuständig ist der Ortsrat, dem sechs Mitglieder der CDU, zwei Mitglieder der SPD und ein Mitglied der FWG angehören. Die Zusammenarbeit erfolgt parteiübergreifend mit dem Ergebnis, dass alle gefassten Beschlüsse zum Wohle der Bevölkerung einstimmig sind.

Über die Parteigrenzen hinweg beteiligen sich rund 30 Vereine und viele Einzelpersonen regelmäßig an der Weiterentwicklung des Dorfes, um unter nachhaltigen Gesichtspunkten eine lebenswerte und friedliche Zukunft für das Dorfleben zu entwerfen und zu gestalten. Ganz nach dem Motto: Wo Jung unn Alt sesammehalt.

Bliesmengen-Bolchen hat bereits mehrfach erfolgreich am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilgenommen. Auf Kreisebene erreichte man im Jahr 2017 die Silbermedaille und im Jahr 2022 die Goldmedaille. 2018 gewann das Dorf Silber auf Landesebene. Beim Vorgänger-Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ wurde Bliesmengen-Bolchen im Jahr 1969 Bundessieger.



Jede MENGE Informationen

Menger-Bolcher Bürgerbroschüre

Die vom Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit produzierte Bürgerbroschüre bietet jede Menge Wissenswertes von A bis Z: Welche Behörden sind wofür zuständig? Welche Vereine und Unternehmen gibt es im Ort? Wie ist eigentlich unser Dorfwappen entstanden? All das und noch mehr erfährt man hier im handlichen Format. Die Broschüre steht als digitale Version zum kostenlosen Download bereit und kann nach Verfügbarkeit als gedrucktes Exemplar beim Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit angefragt werden.

Aktuelle Nachrichten aus Menge-Bolche

In unserem Blog berichten der Ortsvorsteher und der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit über aktuelle Themen, Veranstaltungen und mehr.



Jede MENGE Geschichte

Do bin ich dehemm

Wo de Alleberg schaut tief ins griene Tal,

wo die Großbach kummt vom alde Gräwedahl,

wo die Blies e Boo macht um die Schweyer Sitt,

do isch meine Heimat, ja do steht min Hütt.

Wo die duftsche Mischde vor de Diere stehn,

und gesunde Lifte von de Ställe wehn,

wu die Spatze krische von de Keschdebääm,

do isch meine Heimat, do bin ich dehemm.

Wo am Sunnda in de Kirsch kenn Plätz meh isch,

un die Wirtsliet hon ken Brot for uff de Disch,

wu schun s'klennschte Biebsche sauft sin Bierglas aus,

do isch meine Heimat, do bin ich ze Haus.

Wo am Ortsingang die Goldmedaille grießt

und dem frimde Wonder mol, was scheen isch, wiest,

wu de Herrgott selwer so gäär wohne käm,

do isch meine Heimat, do bin ich dehemm!

aus „Bliesmengen-Bolchen – unsere Heimat“ · B. Raab · 1980

Ritter Bolch von Mengen

Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Ritter Bolch von Mengen.

Ritter Bolch von Mengen
Idee/Entwurf · Agathe und Ohm Wegener

Ich stamme von den Herren von Mengen ab, die hier im 12. Jahrhundert lebten. Aber geboren wurde ich erst 1980 – pünktlich zum 800-jährigen Jubiläum des Dorfes. Das war vielleicht ein Jahr: Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember wurde das ganze Jahr hindurch bei vielen Veranstaltungen gefeiert. Höhepunkt war das letzte Augustwochenende mit einem großen historischen Umzug und der Einweihung der Bliestalhalle.

Für dieses Jubiläum suchte das Dorf ein passendes Logo. Etwas Historisches sollte es sein. Und so entstand die Ritterfigur – wie gesagt, angelehnt an die Herren von Mengen. Aber Bolchen sollte schließlich auch berücksichtigt werden. Deshalb heiße ich eben: Ritter Bolch von Mengen.

Eine Waffe wollte man mir aber nicht in die Hand geben, denn die Menger und Bolcher sind durchaus friedliebend. Daher trage ich eine Sonnenblume in der einen Hand und in der anderen ein Schild mit dem Dorfwappen.